Anfechtung durch Insolvenzverwalter Scheffler – der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH und Co. KG und Rückforderungen

Rechtsanwalt Scheffler erklärt die Anfechtung nach § 134 InsO und behauptet, es habe sich bei Zahlungen an die Anleger nicht um Gewinne gehandelt, sondern um Verluste, weshalb es sich um unentgeltliche Leistungen handeln würde.

Zwischenzeitlich klagt Rechtsanwalt Scheffler vor dem Wohnsitzgericht der jeweiligen Anleger auf Rückforderung der an die stillen Gesellschafter gezahlten Beträge.

In den Jahren 2013-2016 seien von der Lombardium keine Gewinne erwirtschaftet worden, sondern ausschließlich Verluste, was unter anderem mit dem verbotenen Schneeballsystem der Lombardium-Gruppe zusammenhing, so der Insolvenzverwalter. Ein strafrechtliches Verfahren war seit Jahren eingeleitet.

Zahlreiche Anleger haben sich an der Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH und Co. KG in Form von sogenannten Lombard plus oder Lombard Classik Anlagen als stille Gesellschafter beteiligt.

Der Insolvenzverwalter ficht Zahlungen an die Anleger an mit der Begründung, es habe sich um Scheingewinne gehandelt.

Das Insolvenzverfahren wurde am 02.01.2017 um 9:00 Uhr gemäß Beschluss des Amtsgerichts Chemnitz zum Az. 15 IN 840/16 eröffnet.

Wir prüfen Einwendungen für unsere Mandanten, die einer Rückforderung von Zahlungen bzw. ein Ausgleich auf ein negatives Auseinandersetzungsguthaben entgegenstehen.

Es ist stets die individuelle Situation, eine etwaige rechtzeitige Kündigung und Auflösung sowie Verjährungsgesichtspunkte zu überprüfen und zu berücksichtigen.

 

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