Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Schäffler nimmt weiterhin zahlreiche Anleger auf Rückzahlung von Beträgen hinsichtlich Beteiligungen an den insolventen Anlagegesellschaften Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH und Co. KG, wobei zwischenzeitlich sämtliche Anlagen an der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG, Lombard plus, Lombard Classic 2 und Lombard Classic 3 betroffen sind, in Anspruch.

Die Insolvenzverfahren wurden eröffnet.

Seitens des Insolvenzverwalters werden insolvenzrechtliche Ansprüche nach den §§ 129 Abs. 1, 134 InsO geltend gemacht.

Der Insolvenzverwalter beruft sich darauf, dass sämtliche Auszahlungen an die Anleger, sei es in Form von Ausschüttungen während der Laufzeit der Beteiligung, sei es im Rahmen von Rückzahlungen der Einlagesumme, Scheingewinne gewesen seien. Die Insolvenzschuldner hätten eine Art Schneeballsystem betrieben, weshalb im rechtlichen Sinne Rückforderungsansprüche geltend gemacht werden.

Es empfiehlt sich, nicht widerspruchslos sämtliche Forderungen des Insolvenzverwalters hinzunehmen und sogleich zu zahlen, da durchaus Einwände vorgebracht werden können, die zu einer Abwehr der Forderung oder zumindest zur Minimierung der gestellten Forderungen des Insolvenzverwalters taugen.

Wir haben bereits für einige unserer Mandanten Einwendungen erhoben, sowohl außergerichtlich als auch im gerichtlichen Verfahren.

Es ist stets die individuelle Vertragskonstellation und der einzelfallspezifische Sachverhalt zu überprüfen, um die Erfolgsaussichten außergerichtlich und im Rahmen der Prozesse beurteilen zu können.